Sonntag, März 27, 2005

Musikgeschmack wird überbewertet

Ein Prost auf Achim Wenzel. Der Stadl goes gen Osten und wir hinterher. Rechnerisch nur ein Früchchen möglich. Tag und Nacht allein, wenn Du denkst Du hast genug, Leben. Jeder ist einmal verletzt, irgendwann. Jeder weint einmal, irgendwann.
Vom Glöckchen befreit, nackt, geschützt durch das allmorgendliche Ritual. In diesen mit Schokolade erfüllten Tagen, gewinnt nur der Stärkere. Zwei Beine gut, vier Beine schlecht. Ich verliere gerne, aus Liebe zum Spiel.

Mittwoch, März 23, 2005

Schatz, komm schnell ein Disco-Fox !

"Zwischen Eis und dem See" gab Sie mir ihr Ja-Wort. Welch romatischer Ort, eingehüllt in warmen Decken, auf der Rückbank der Pferdekutsche. Der Kutscher routiniert, ich Schlaflos in Dorfgastein.
Keine 3 Monate später, auf den Spuren von Franck Eggelhoffer, Eisskulpturen, Schwäne, eine Auswahl von Singleton Malt Scotches und die große Leere des Ballsaals. 1 , 2 , Tip, 1 , 2 , Tip und jetzt habe ich Hunger - Butterbretzel.
Die Ängste der Frauen, liegen ein halbes Leben zurück. Anfänger, Fortgeschrittener und Bronze, die Alternative der Bravoleser. Der zweite Anzug, nach der 1. Heiligen Kommunion, immerhin gabs 1000 DM und ein Kettcar.
Werd ´ich zum Augenblick sagen: Verweile doch, du bist so schön.

Samstag, März 12, 2005

Das Unvermeidbare mit Würde tragen

Verlieren wir das Bewußtsein für den Augenblick der ewigen Stille ?
Wir wandeln im Wald. Unsere Angst in Rot, unsere einzige Hoffnung gehüllt in Gelb.
Wir ertragen das Leid, den Schmerz, die Ungewiesheit, für die Hoffnung auf die Abwehr des Unvermeidbaren.
Eine letzte Berührung, bevor Ihre Welt zerbricht.
Mit leisen Tönen, auf sanften Schritten, gen Licht auf den Wogen des Meeres hinweg.
Die Träne der Trauer, als spendender Tropfen für Mutter Erde.
Die treibende Kraft auf der Welt ist die Liebe. Alles verneigt sich vor Ihr in Ehrfurcht.

Mittwoch, März 09, 2005

Hell is paved with good intentions

Eins, Zwei oder Drei, Du musst Dich entscheiden - der Weg zum Blogger Whopper ist frei.

Einen Marathon zu laufen ist das erklärte Ziel. Allah´s Anfang schwer, der Weg steinig, das Licht am Ende des Tunnels noch fern, auf der Scheibe die sich Erde nennt.
Ich werde die Bürde des Erzählers auf mich nehmen, werde berichten, erklären, offen und ehrlich der Realität in die mit gefärbten Wimpern geschützen Augen schauen.

Die Bürde des Kommandos, die Lt. Gen. Eugene Irwin inne hatte, nehme ich jedoch nicht an.
Bin kein Anführer, außerdem gibt es in Schützengräben keine Feinde.

so far so good ich denke nun einen langen Schlaf zu tun,
denn dieser letzten Tage Qual war groß.